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Schlaganfall

Als Schlaganfall (auch Zerebraler Insult, apoplektischer Insult oder Gehirnschlag, in der medizinischen Umgangssprache häufig verkürzend auch Apoplex oder Insult), wird eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralen Nervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird.

Die Terminologie des Schlaganfalls wird nicht einheitlich benutzt. Gleichbedeutend zum Begriff Schlaganfall sind auch die angloamerikanischen Termini Stroke und Cerebrovascular accident (CVA). Diese Bezeichnungen werden häufig als Oberbegriff für unterschiedliche neurologische Krankheitsbilder benutzt, deren wichtigste Gemeinsamkeit plötzliche Symptome nach einer auf das Gehirn begrenzten Durchblutungsstörung sind, wobei der Funktionsverlust definitionsgemäß nicht auf primäre Störungen der Erregbarkeit von Nervenzellen zurückzuführen sein darf (konvulsive Störung, siehe Epilepsie).
Quelle: wikipedia

Die Prognose ist abhängig von der Größe des Schlaganfalls und dem betroffenen Gebiet. Ist nur ein kleines Gebiet betroffen, hat der Patient häufig keinerlei Beschwerden und kann ein ganz normales Leben führen. Treten Lähmungen, Sprachstörungen oder andere Beschwerden auf, ist es sehr wichtig, rechtzeitig mit der neurologischen Rehabilitation zu beginnen. So können diese Beschwerden häufig deutlich verbessert werden.

Ist die kritische Phase der ersten Tage vorüber, setzt umgehend die Frührehabilitation ein. Die Patienten lernen die verloren gegangenen Funktionen wieder zurückzuerlangen. Je früher die Rehabilitation beginnt, desto besser. Ob eine Langzeit-Rehabilitation erforderlich ist, hängt vom Ausmaß der erlittenen Nervenschädigungen ab. Einige Patienten erholen sich rasch wieder vollständig, andere benötigen zum Teil Monate und Jahre, bis sie ihre Alltagsaktivitäten wieder selbst in den Griff bekommen. (Dr. Manfred Schneider, Dr. Katharina Larisch)

Je früher und umfassender die Rehabilitation durchgeführt wird, desto mehr Chancen bestehen, eine schwere Bewegungs- und Sprachstörung zu vermeiden.
Jedoch, wie bei Schädel-Hirn-Trauma, zeigt die intensive Therapie Erfolge bei Patienten, bei welchen der Schlaganfall auch längere Zeit zurückliegt.