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Der Raumfahreranzug

Die Geschichte

Der Prototyp des therapeutischen Belastungsanzuges war ein Durchbruch in der Raumfahrtmedizin - der Raumfahreranzug "Pinguin", der in Russland im Jahr 1971 entwickelt wurde. Der Grund zu dieser Entwicklung waren schwere Bewegungsstörungen bei Astronauten nach einem längeren Allaufenthalt. Verantwortlich dafür sind schädliche Auswirkungen der Schwerelosigkeit und der beschränkten motorischen Aktivität auf das Gehirn und das Zentrale Nervensystem des Raumfahrers. Mit Anwendung dieses Anzuges wurden die wichtigen Körpersysteme des Astronauten nicht mehr beeinträchtigt; der Anzug wird bis jetzt in der Raumfahrt verwendet.

Die Dauer der ersten bemannten Raumfahrten betrug nur Stunden - und das hätte sich nicht geändert, wenn die Folgen der Schwerelosigkeit und des Bewegungsmangels (Muskelatrophie, Demineralisierung des Knochengewebes, Zurückentwicklung des ZNS, u.s.w.) nicht vermeidbar geworden wären. Da kolossale Raumstationen mit künstlicher Gravitation in Wirklichkeit nur in den futuristischen Romanen vorkommen, wurde das Problem auf einer anderen Ebene gelöst. Nach einer vieljährigen Forschung haben Raumfahrtmediziner einen Anzug entwickelt, der einen langandauernde Aufenthalt im All endlich ermöglichen sollte.

Die Patentrechte

Der Anzug ist in über 60 Ländern mit Hilfe der World Intellectual Property Organisation (Genf) als "Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit Störungen in der Körperhaltung und Bewegungen" patentiert.
Wie einst der Anzug einen Durchbruch in der Raumfahrtsentwicklung durch längerdauernde bemannte Raumfahrten ermöglicht hat, schafft er auch neue Möglichkeiten in der Rehabilitation unserer Patienten.

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